Fett weg in kürzester Zeit: So finden Sie den richtigen Chirurgen

Das hartnäckige Fett loswerden kann ziemlich mühsam werden, wenn man es mit Diäten und Sport versucht. Einen schnellen Erfolg lassen sich nur beim Plastischen Chirurgen erzielen. Die Fett-weg-Spitze und das Kälteverfahren sind nur einige der Therapien, die überschüssiges Fett reduzieren sollen. Hier erfahren Sie, wie diese funktionieren und wo Sie den richtigen Chirurgen finden können.

Fett entfernen lassen: Das sind die Therapien

Sie haben schon Wochen lang Sport gemacht und Diät gehalten aber trotzdem schmilzt das Fett nicht – oder an der falschen Stelle? Leider ist gezielt schlanker werden, vor allem an Problemzonen, besonders schwierig. Hartnäckige Fett-Depots lassen sich nicht so einfach entfernen.

Die Kryolipolyse, auch Fettwegfrieren oder „Cool Sculpting“ genannt, lässt die Körperzellen absterben. Es handelt sich um eine nicht-operative Methode um Fett loszuwerden. Da Fettzellen besonders kälteempfindlich sind, sterben sie schnell ab. Die toten Fettzellen werden über das Blut und die Lymphe abtransportiert. Der normale Ablauf beginnt in dem der Arzt den betroffenen Bereich markiert. Dann wird das Kryolipolysegerät angesetzt: Es werden zwei Applikatoren auf die Haut gelegt, zwischen denen ein Unterdruck entsteht, welcher das Fettpolster ansaugt. Nun wird das Fett für etwa eine Stunde auf 2 °C herunter gekühlt. Schon nach einer halben Stunde sind die meisten Fettzellen abgestorben. Mit dieser Methode lassen sich bis zu 20% Fett entfernen. Sie eignet sich für kleine Problemzonen wie zum Beispiel der Taille. Patienten müssen damit rechnen, dass die Behandlung ein bisschen schmerzhaft sein kann. Sie kostet circa 700 EUR.

Die Liposuktion, oder auch Fettabsaugen genannt, können auch größere Bereiche optimieren. Dabei wird unter Vollnarkose eine Substanz gespritzt, die die Fettzellen lösen sollen. Dann werden diese mithilfe von Ultraschall, Vibration oder Wasser durch Kanülen herausgesaugt. Der Eingriff kann bis zu 3 Stunden dauern. Danach wird ein stationärer Aufenthalt empfohlen. Die Nebenwirkungen können Nachblutungen, Taubheitsgefühle, Schwellungen oder Blutergüsse sein.

Die Lipektomie ist eine Skalpellmethode, die hauptsächlich an Bauch und Oberarmen durchgeführt wird. Sie eignet sich für ehemals stark übergewichtige Menschen, die abgenommen haben und übermäßige Haut besitzen. Hierbei wird überschüssiges Gewebe entfernt. Die Haut wird gestrafft und an die Optik des restlichen Körpers angepasst. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und kann mehrere Stunden andauern. Patienten müssen mit Nebenwirkungen wie Gewebsnekrosen, Infektionen und Blutergüssen rechnen.

Die Fettwegspritze oder auch Injektions-Lipolyse, löst Fettpolster auf. Sie eignet sich für kleine Problemzonen, zum Beispiel dem Unterbauch, dem Doppelkinn oder der Oberschenkelinnenseite. Hierbei injiziert der Arzt eine Lösung aus Phosphatidylcholin mit einer Kanüle. Die Fettzellen werden dann vom Organismus abgeleitet. Die Behandlung geht relativ schnell und ist in höchstens 20 Minuten beendet. Nebenwirkungen können muskelkaterähnliche Schmerzen, Rötungen und ein Wärmegefühl sein. Pro Sitzung kostet die Behandlung etwa 350 EUR.

So finden Sie Ihren Plastischen Chirurgen

Haben Sie sich für eine OP entschieden, sollten Sie sich nicht nur im Internet darüber informieren. Vor allem ein persönliches Gespräch mit einem Chirurgen ist wichtig, damit sie alle wichtigen Informationen erhalten. Sie sollten Ihrem Arzt vertrauen können. Antwortet er auf Ihre Fragen abweichend und interessiert sich überhaupt nicht für Ihre Erkrankung und Ihre Vorgeschichte, ist das ein schlechtes Zeichen. Außerdem sollten die Technik und der Ablauf der OP genau erklärt werden. Halten Sie sich von Ärzten fern, die mehr operieren wollen, als Sie möchten. Auch sehr kurzfristige Termine für die OP, oder Anzahlungen sind unüblich.

Schreibe einen Kommentar